Zeittafel

896

Herzog Stoymir flüchtet nach Bayern und wird als Grenzgraf „in partibus Avaroruan et Slavorum“ eingesetzt.

1178

wird in einer Urkunde die Burg dortselbst als „perg Stillivridi“ bezeichnet und die dort residierenden Grenzgrafen als de perge Stilli-fridi, später einfach de Stillfried.

1207

erscheint Hirzo de Stilfrit als Zeuge in einer Urkunde für die Pfarrkirche Kreuzstetten vor Herzog Leopold VI. dem Glorreichen.

1241

wird in einer Urkunde die dem hl. Georg gewidmete Pfarrkirche erwähnt.

1277

schenkt Cunradus de Stillfried die Mühle in Stillfried den Johannitern in Mailberg.

1278

Schlacht am Marchfelde bei Stillfried

1292

schließt Leupoldus de Stillfried, Komthur des Johanniterordens unter Vermittlung des Leupold von Chuenring einen Vertrag mit dem Kloster Melk wegen des Schloßes Laa.

1296

Revolte des niederösterreichischen Adels gegen Herzog Albrecht I. — von der Zeit an kommt der Name des Stillfried’schen Geschlechts in keiner niederösterreichischen Urkunde mehr vor.

1340

erscheint im ältesten Breslauer Stadtbuch, der sog. Hylla hirsuta unter dem Adel Schlesiens erstmalig der Name Stillfried mit dem Beinamen Ratienic

1347

erscheint Hermann von Ratienic (Rednitz Radtonitz) als Besitzer des ritterlichen Lehngutes Tuntschendorf bei Neurode — dieser Hermann ist nachweislich der Stammvater der Stillfriede, seine Urenkel besaßen dieses Lehngut noch im Jahre 1524.

1472

Belehnung Georgs I. Stillfried mit Neurode und den zugehörigen Gütern.

1499

Wappenbestätigung durch Kaiser Maximilian I.
 

1519

Geburt Heinrichs des Älteren.
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Quelle: Alfons Stillfried – „Die Stillfriede“ – Europäischer Verlag Wien, 1956